Fragebogenaktion zur Integrationsvereinbarung
für schwerbehinderte Menschen an rh.-pf. Schulen

Die Weiterschreibung der bestehenden Integrationsvereinbarung ist zwar Angelegen­heit des MBFJ, der Hauptvertrauenspersonen und der Hauptpersonalräte. Da aber die Bezirksvertrauenspersonen jeden Tag mit Problemen schwerbehinderter Menschen vor Ort befasst sind, wurde die Möglichkeit der Befragung aller betroffenen Kolleginnen und Kollegen diskutiert und unter der Federführung von Herrn Baer ein Fragebogen entwickelt. Gewiss wird von der einen oder anderen Seite bei kritischen Ergebnissen vorgetragen werden, man müsse wissen, an welcher Dienststelle die Integrationsvereinbarung nicht oder nur in Teilen eingehalten wird. Diese Feststellung war nicht Sinn und Zweck dieser Befragung. Die Zielsetzung, eine große Zahl von Rückmeldungen über die Umsetzung der Integrationsvereinbarung an den Schulen in Rheinland-Pfalz zu erhalten, wurde erreicht.
Es bleibt nunmehr die Aufgabe aller am schulischen Leben Beteiligten, die Ergebnisse der Befragung zu reflektieren und zu erkennen: „An unserer Schule werden schwerbehinderte Menschen nicht benachteiligt.“ Schulen, die diese Aussage nicht oder nur bedingt treffen können, sollten darüber nachdenken, welche Wege zu einer positiveren Integration führen können.
Die Schwerbehindertenvertretung an den Schulen in Rheinland-Pfalz wird nach ihren Kräften dazu beitragen, dass schwerbehinderte Kolleginnen und Kollegen im Sinne der Prävention und des Integrationsgedankens möglichst lange unterrichten können und ihren Beitrag zu einer guten Schule leisten können.
Die Auswertung wurde von den Bezirksvertrauenspersonen durchgeführt; die Studie wurde von Hans G. Baer redaktionell erstellt und zusammengefasst; die Schlussfolgerungen wurden in einer gemeinsamen Sitzung der Bezirks- und Hauptvertrauenspersonen besprochen.

als Downloads stehen zur Verfügung:

Die gesamte Studie (als Worddatei etwa 2mb - als Zip-Datei etwa 650kb - als pdf-Datei 660kb)
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